Notdienst & Störungen

KI-Telefonassistent für Notdienste

Ein Assistent, der abnimmt, wenn der Anruf nicht warten kann: erfasst Schadensbild, Adresse und Erreichbarkeit, erkennt den Notfall an Ihren eigenen Stichwörtern und stellt sofort durch.

  • Nimmt ab, auch nachts und am Wochenende
  • Eskaliert an Ihre Bereitschaft, nicht an eine Mailbox
  • Kennzeichnet sich im ersten Satz als KI — Art. 50 KI-VO
Die Herausforderung

Beim Notdienst entscheidet die erste Minute

01

Wer nicht durchkommt, wählt sofort weiter

Bei einem Rohrbruch oder einem Stromausfall hinterlässt kaum jemand eine Nachricht. Er legt auf und ruft den Nächsten an — nicht aus Ungeduld, sondern weil er muss. Der Auftrag ist weg, bevor Sie das verpasste Gespräch überhaupt sehen.

02

Der Anrufbeantworter zeigt nur die Geduldigen

Auf dem Band stehen die, die bereit waren, draufzusprechen. Wer aufgelegt hat, taucht nirgends auf. Deshalb wirkt die Liste der verpassten Anrufe immer kürzer, als sie ist.

03

Sie stecken beim vorherigen Kunden

Der Notdienstanruf kommt fast nie dann, wenn Sie frei sind. Er kommt, während Sie unter einer Spüle liegen, auf einem Dach stehen oder am Samstagabend endlich beim Essen sitzen.

Die Lösung

Vom Klingeln zur Bereitschaft, ohne Umweg

Der Assistent nimmt jeden Anruf an — auch drei gleichzeitig. Er fragt ab, was Sie zum Entscheiden brauchen: was passiert ist, wo, seit wann, und ob es gerade schlimmer wird. Fällt eines Ihrer hinterlegten Notfallwörter, bricht er die Aufnahme ab und stellt an Ihre Bereitschaft durch — in der Reihenfolge, die Sie festgelegt haben. Alles andere landet als Eintrag bei Ihnen, mit Rückrufwunsch und Dringlichkeit.

Notfallwörter, die Sie bestimmen

Wasseraustritt, Gasgeruch, kein Strom im ganzen Haus — Sie legen die Liste fest, er rät nicht.

Eskalation in Ihrer Reihenfolge

Erste Nummer, zweite Nummer, dann Benachrichtigung. Jede Nummer wird vor der Abnahme einmal angerufen.

Adresse vollständig aufgenommen

Straße, Hausnummer, Ort, Etage, Zugang. Wer nachts rausfährt, will nicht suchen.

Parallele Anrufe

Ein Sturm bringt fünf Anrufe in zehn Minuten. Kein Besetztzeichen, keiner davon geht verloren.

Der Ablauf

So läuft ein Anruf — vom Klingeln bis zu Ihrer Nachricht

Kein Menü, keine Warteschleife. Der Assistent nimmt ab, fragt genau das ab, was Sie zum Entscheiden brauchen, und trennt in einem Satz Notfall von Alltag.

1

Anruf geht ein

Nachts, am Wochenende, und auch wenn drei gleichzeitig klingeln.

2

Assistent nimmt ab

Sagt im ersten Satz, dass er eine KI ist. Meldet sich mit Ihrem Betriebsnamen.

3

Lage aufnehmen

Was ist passiert, wo, seit wann, wird es schlimmer.

4

Notfall oder nicht

Fällt ein hinterlegtes Wort, wird sofort durchgestellt — sonst aufgenommen.

5

Bei Ihnen

Durchgestellt an die Bereitschaft oder als Eintrag mit Rückrufwunsch.

Beispielgespräch
Assistent

Guten Abend, hier ist der Assistent von Müller Sanitär — ich bin eine KI, kein Mensch. Worum geht es?

Anrufer

Bei mir läuft im Keller Wasser aus der Heizung raus.

Assistent

Verstanden, das behandle ich als Notfall. Läuft es gerade noch?

Anrufer

Ja, es kommt immer mehr.

Assistent

Können Sie den Absperrhahn erreichen? Und wie lautet die Adresse?

Anrufer

Bardowicker Straße 14 in Lüneburg. Den Hahn finde ich nicht.

Assistent

Ich stelle Sie jetzt direkt zur Bereitschaft durch. Bleiben Sie dran.

Was bei Ihnen ankommt
NOTFALLheute, 21:47 Uhr
AnliegenWasseraustritt Heizung, Keller — läuft noch
AdresseBardowicker Straße 14, 21335 Lüneburg
Rückruf0170 1234567
Weitergeleitetan 0171 …, angenommen nach 6 Sek.

Notfall heißt: Ihr Telefon klingelt sofort. Alles andere kommt als Nachricht — per SMS, E-Mail oder in das System, mit dem Sie ohnehin arbeiten.

Der Kern

Er entscheidet nie selbst, was ein Notfall ist

Ein Assistent, der Dringlichkeit einschätzt, ist ein Assistent, der irgendwann falsch liegt — und zwar in dem Fall, in dem es teuer wird. Deshalb schätzt er nicht. Er erkennt die Wörter, die Sie hinterlegt haben, und eskaliert im Zweifel nach oben statt nach unten. Ein Fehlalarm kostet Sie einen Rückruf; ein übersehener Wasserschaden kostet Sie den Kunden.

Wie wir Sprach-Agenten bauen →
Zum Ausprobieren

Sprechen Sie einmal selbst mit einem Assistenten.

Überzeugender als jede Leistungsbeschreibung: derselbe Assistent, den wir für Sie einrichten würden — hier auf EVMM eingestellt.

Klicken, Mikrofon erlauben, sprechen. Auf Deutsch. Fragen Sie ruhig, wie ein Projekt abläuft oder was ein Assistent im Notdienst & Störungen-Umfeld leisten kann.

  • Er sagt im ersten Satz, dass er eine KI ist — gesetzlich vorgeschrieben
  • Kein Audio-Mitschnitt; der Gesprächstext wird 30 Tage aufbewahrt
  • Er nennt keine Preise, die wir nicht halten können
  • Die Demo endet automatisch nach drei Minuten
Die Demo wird geladen …
Datenschutz: Für das Gespräch wird Ihre Stimme an ElevenLabs in den USA übertragen. Details in der Datenschutzerklärung. Ohne Klick auf die Schaltfläche wird nichts übertragen.
Einführung und Betrieb

Von der ersten Frage bis zum laufenden System — und was danach passiert.

Sechs Schritte, davon vier ohne nennenswerten Aufwand für Sie. Der einzige Termin, den Sie wirklich brauchen, ist der erste.

120 Minuten

Erstgespräch

Wir klären, ob sich eine Automatisierung bei Ihnen überhaupt rechnet.

Sie: 20 Min. Telefon
2ca. 1 Woche

Aufnahme

Ein geführtes Gespräch klärt die häufigsten Anliegen, Eskalationen, Sperren und Zeiten. Das Protokoll bekommen Sie als Formular zur Korrektur.

Sie: 30 Min. Gespräch + Formular prüfen
32–3 Wochen

Aufbau

Wir bauen den Assistenten, binden Ihre Systeme an, setzen die Sperren technisch und begrenzen die Kosten nach oben.

Sie: nichts
42–3 Tage

Test und Abnahme

Zehn Testgespräche gegen echte Daten, dazu bewusst provozierte Fehlerfälle. Danach rufen Sie selbst an.

Sie: einmal anrufen und freigeben
51 Tag

Livegang

Erst nur außerhalb der Geschäftszeiten oder nach dreimal Klingeln. Vollständig frühestens nach zwei Wochen Betrieb.

Sie: 30 Min. Einweisung fürs Team
6laufend

Betrieb und Wartung

Wir hören in die Gespräche hinein, schärfen die Aufnahme nach und passen an, wenn sich bei Ihnen etwas ändert.

Sie: der Monatsbericht, 5 Min. Lesezeit
Was Wartung konkret heißt

Jede Änderung ist nachvollziehbar — nicht „wir schauen mal drauf"

Ihr Assistent liegt in einem eigenen, privaten Projektarchiv. Jede Änderung daran ist datiert, begründet und rücknehmbar. Sie bekommen keine Rechnung für Stunden, sondern einen Bericht darüber, was im Monat tatsächlich passiert ist.

ÜberwachungFehlerrate, Abbruch- und Eskalationsquote mit Schwellwert. Wir sehen Störungen in der Regel vor Ihnen.
NachschärfenFormulierungen, an die niemand gedacht hat, kommen aus den echten Gesprächen — und gehen zurück ins System.
AnpassungNeue Leistung, neue Öffnungszeiten, neues System: wird eingepflegt, nicht neu beauftragt.
MonatsberichtGespräche, wie viele der Assistent allein erledigt hat, Eskalationen, Kosten — und jede Änderung mit Datum.
Warum EVMM

Warum EVMM

01

Der Assistent läuft schon

Wir haben das System im E-Commerce-Support gebaut und betreiben es dort täglich. Sie bekommen keinen Prototyp, sondern eine Technik, die im Alltag steht.

02

Rechtlich sauber aufgesetzt

KI-Kennzeichnung im ersten Satz, kein Audio-Mitschnitt, keine Zusagen am Telefon. Was der Assistent nie tun darf, steht wörtlich in Ihrer Abnahme.

03

Sie bestimmen die Grenzen

Vor dem Bau beantworten Sie zwölf Fragen zu Ihrem Betrieb. Die Ausschlussliste — was er nie sagen darf — ist die wichtigste davon und die einzige, die wir nicht raten.

04

Abnahme vor Aufschaltung

Sie sprechen selbst mit dem fertigen Assistenten, bevor eine Rufnummer daraufgelegt wird. Erst wenn Sie abnehmen, geht er ans Netz.

Fragen & Antworten

Fragen, die vor jeder Zusammenarbeit kommen.

Was passiert, wenn die Bereitschaft nicht abnimmt?

Er versucht die Nummern in Ihrer Reihenfolge. Nimmt niemand ab, sagt er dem Anrufer ehrlich, dass gerade niemand erreichbar ist, nimmt alles auf und löst bei Ihnen eine Benachrichtigung mit der Kennzeichnung dringend aus. Er verspricht keinen Rückruf, den niemand zugesagt hat.

Kann er einen echten Notfall übersehen?

Er entscheidet nicht selbst, sondern erkennt die Wörter, die Sie hinterlegen — und eskaliert im Zweifel nach oben. Genau deshalb ist die Liste dieser Wörter eine der zwölf Fragen vor dem Bau, und wir gehen sie im Termin gemeinsam durch statt sie zu raten.

Merkt der Anrufer, dass er mit einer Maschine spricht?

Ja — und das ist Absicht wie Pflicht. Der Assistent sagt im ersten Satz, dass er eine KI ist; Artikel 50 der KI-Verordnung verlangt das seit dem 2. August 2026 ohne Übergangsfrist. In der Praxis stört das kaum jemanden: Wer anruft, will sein Anliegen loswerden.

Nennt der Assistent Preise oder Termine?

Nein. Beides ist im System gesperrt. Er nimmt den Wunschtermin auf und sagt einen Rückruf zu. Eine Zusage am Telefon wäre eine Erklärung, an der Ihr Betrieb festgehalten würde.

Wird das Gespräch aufgezeichnet?

Kein Audiomitschnitt — das ist eine Einstellung, die wir für Sie treffen, und eine Routineaufzeichnung wäre nach § 201 StGB ohnehin heikel. Was entsteht, ist der Text des Gesprächs beim Sprachdienst, aus dem die Zusammenfassung gebaut wird; wie lange er dort liegt, legen wir mit Ihnen fest und es steht in Ihrem Auftragsverarbeitungsvertrag. Bei Ihnen im Betrieb kommt nur die Zusammenfassung an: wer angerufen hat, worum es ging, wie dringend es ist.

Brauche ich dafür eine neue Rufnummer?

Nicht zwingend. Für den Anfang genügt eine Rufumleitung Ihrer bestehenden Nummer — etwa nur außerhalb der Geschäftszeiten oder nur, wenn nach dreimal Klingeln niemand abnimmt. Welche Rufnummern zulässig sind.

Wie viele Notrufe erreichen Sie nicht?

Die meisten Betriebe wissen es nicht — verpasste Anrufe stehen in keiner Statistik, und die Anrufer melden sich kein zweites Mal. Wir schauen im Erstgespräch gemeinsam auf Ihre Anrufliste und rechnen aus, was der Rückstand kostet. Auch dann, wenn am Ende herauskommt: lohnt sich bei Ihnen nicht.